Die Otto-Hahn-Schule: Die inklusive Ganztagsschule in Jenfeld

In der Otto-Hahn-Schule arbeitet ein großes Team aus Lehrkräften, SozialpädagogInnen und SonderpädagogInnen, Verwaltungsangestellten und HausmeisterInnen mit Herzblut daran, dass ganz unterschiedliche Kinder und Jugendliche gemeinsam leben, lernen und lachen. Warum? Weil wir daran glauben, dass das Erfahren von Vielfalt die Grundlage einer guten Gesellschaft ist. Und weil wir glauben, dass die Schule nicht nur Lern- sondern auch Lebens- und Erfahrungsraum sein soll, sind wir eine gebundene integrative Ganztagsschule, an der die Kinder und Jugendlichen neben dem normalen Lehrplan auch ihre besonderen Interessen, Neigungen und Talente vertiefen können.

#Respekt und Wertschätzung – Umgang mit Vielfalt an der OHS

Wir an der Otto-Hahn-Schule verstehen Vielfalt als Wert und als Chance für Alle. Inklusion bedeutet für uns, dass wir alle Schüler*innen so unterstützen, fördern und fordern, wie es dem einzelnen Kind und Jugendlichen entspricht. Und das nicht nur im Unterricht, sondern auch im sozialen und kulturellen Miteinander und in der Entwicklung einer realistischen Lebens- und Berufsperspektive. Deshalb richten wir unsere Schule Schritt für Schritt an diesen Bedarfen und Bedürfnissen aus.

#Fairness und Verständnis – Interkultur an der OHS

In Hamburg leben ca. 500000 Menschen mit Migrationsgeschichte, was 30% der Bevölkerung entspricht. An unserer Schule ist das nicht anders: Unsere Schüler*innen und deren Familien kommen aus ganz unterschiedlichen Ländern, haben unterschiedliche Religionen und sprechen zu Hause unterschiedliche Sprachen. Außerdem beschulen wir an der Otto-Hahn-Schule seit 2015 Kinder und Jugendliche, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind in Internationalen Vorbereitungsklassen. Dadurch wird unsere Schule zum Begegnungsraum der Kulturen. Das ist den Kindern und Jugendlichen sehr bewusst. Die häufig gestellte Frage „Was ist dein Land?“ zeigt die Neugier der Kinder und Jugendlichen auf die Kultur ihrer MitSchüler*innen. Kulturelle Toleranz ist aber kein Selbstläufer. Dafür braucht es ein ständiges Gespräch, in dem auch Ängste und Vorurteile thematisiert werden können Uns ist es ganz besonders wichtig, dass die Neugier aufeinander wachgehalten wird. So bauen wir Abgrenzung und Zuschreibung in der interkulturellen Begegnung vor. Unsere Arbeitsgruppe für Interkulturelles Leben und Lernen, unterstützt die Schulgemeinschaft dabei, neugierig zu bleiben. Sie

  • informiert über verschiedene Weltanschauungen und Glaubensrichtungen,

  • berät Klassen bei Konflikten,

  • klärt über Vorurteile und Missverständnisse auf,

  • und hilft so, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und zu bleiben.

Zusammen mit Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte führen wir vielfältige Projekte durch und arbeiten mit dem „Respect Coach“ der Schule zusammen.

Ganz konkret organisiert und plant die die Arbeitsgruppe Interkulturelles Leben und Lernen

  • Eine Schulreise der Jahrgänge 8 bis 12 nach Israel.

  • Einen interkulturellen Feiertagskalender in Form eines Vielfalts-Kalenders im Schulplaner.

  • Workshops des „Respect Coaches“in diversen Klassen.

  • Beratungsangebote für Lehrkräfte, Schüler*innen und Klassen.

Den interkulturellen Dialog wollen wir weiter ausbauen. Dazu sind viele weitere interkulturelle Projekte in Planung. Eines davon ist die Einführung eines „Muhabbets“ (= interreligiöser Gesprächskreis).