Jugend forscht 2013

In diesem Jahr hat die Otto-Hahn-Schule wieder erfolgreich am Wettbewerb Jugend forscht teilgenommen.

Insgesamt wurden elf Projekte präsentiert, damit stellte die OHS im Regionalwettbewerb Hamburg Elbe die meisten Projekte der teilnehmenden Stadtteilschulen. Wie schon in den letzten Jahren haben die Schülerinnen und Schüler in den verschiedensten Fachbereichen geforscht: So sind Arbeiten in Physik, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Informatik und Arbeitswelt entstanden. Besonders erfolgreich waren dieses Jahr die Chemiker: Unter Anleitung des engagierten Betreuungslehrers Mario von Deyn sind zwei Projekte in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg durchgeführt und jeweils mit dem 3. Platz ausgezeichnet worden. Dabei erforschten Schüler der Klasse 9f den Weg des Aspirins, angefangen von den Ausgangsstoffen, gefolgt von aufwendigen Analytikmethoden bis hin zum eigenständigen Pressen der Aspirintabletten. Auch das Trendgetränk „Bubble Tea“ wurde von den Nachwuchsforschern genauer unter die Lupe genommen. Das Lebensmittel wurde auf seinen Koffeingehalt untersucht.  Die Schüler fanden heraus, dass die enthaltene Koffeinmenge so hoch ist, dass sie mengenangabenpflichtig ist. Das untersuchte Getränk wies jedoch keinerlei Kennzeichnung auf. Nach eingehender Recherche fanden sie heraus, dass Bubble Tea jedoch als lose, d.h. unverpackte, Ware gilt und deshalb eine Kennzeichnung nach dem derzeit gültigen Gesetze erst zum Juni 2013 verbindlich ist. Bis dahin gilt eine Übergangsfrist.

Ebenfalls drittplatziert war eine Physikgruppe, die sich mit der Analyse bakterienabweisender Oberflächen beschäftigt haben. Darüber hinaus arbeiteten weitere Gruppen aus dem Jahrgang 10 zu spannenden Alltagsthemen wie „Der bessere Schulrucksack“, „Kann man aus Wärme Strom gewinnen?“, „Wie lüftet man richtig, dass sich kein Schimmel bildet?“ oder „Wie erklärt man Sternschnuppen am besten?“.

Zwei Gruppen bestanden aus Schülern, die begeisterte Segler sind: Sie untersuchten „Windrichtung und Geschwindigkeit beim Segeln“ und „Die Abhängigkeit von Beladung und Auftrieb eines Bootes“. Für die Schülerfirma programmierte eine weitere Gruppe ein „Waren-Wirtschafts-Programm“, welches den Arbeitsalltag erleichtern soll. Aus Jahrgang 11 beschäftigten sich Schüler mit der „Umweltanpassung von Urzeitkrebsen“.

Es ist beachtlich, was die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement geleistet haben – weiter so!