Jugend forscht

Künstlicher Knochenbau mithilfe der Materie von Korallen

von Jasmin Kubina

Als Knochenimplantat definiert man zur heutigen Zeit nicht nur eine Kombination von mannigfaltigen Stoffen, sondern verschiedene Varianten, welche ihre ganz eigenen Merkmale aufweisen und charakterisieren. Man erhält bei jeder dieser zusammengesetzten Komponenten eine Struktur, die nicht der Anlage des humanen Knochens entspricht. Aus diesen Grund werden weitere Verbindungen erprobt, um das zu gewährleisten, was bisher von keiner schon bestimmten Verbindung wirklich determiniert wurde. Dieses Projekt soll zur Aufklärung beitragen und auch eine bisher noch nicht erprobte Alternative bieten, um zukünftig die mechanische Disposition des humanen Knochens nachbilden zu können. Der Nachbau wurde von mir so zusammengesetzt, dass bestimmte Spuren der Eigenschaften des humanen Knochens auftreten. Um einen Vergleich wirken zu lassen, werden von mir verschiedene Versuche anhand analytischer Geräte durchgeführt und ausgewertet, die die Eigenschaften dieser Verbindungen konkretisieren sollen.

Jasmin Kubina hat einen 1. Platz in der Kategorie Chemie erreicht und vertritt ihr Projekt auf dem Landeswettbewerb Hamburg bei Airbus.

knochenbau

 

 

 

 

 

 

 

 

Vergleich der Klebkraft von verschiedenen Universalklebstoffen

 von Nadine Fürstenau, Michelle Knaack, Nurullah Yüksekkaya:

Unser Projekt heißt „Vergleich der Universalklebstoffe auf ihre Klebkraft“. Dafür wollen wir Uhu, Pritt und Pattex auf ihre Klebkraft auf verschiedenen Materialien testen. Die Klebkraft wollen wir mithilfe einer Universalprüfmaschine testen.

klebekraft

 

 

 

 

 

Deos und ihre Aluminiumsalze

 von Rochelle de Gama

Meine Fragestellung war: Müssen in einem “guten” Deo wirklich Aluminiumsalze enthalten sein? Daraufhin wurden Deodorants und Antitranspirantien auf Aluminiumchlorid mithilfe von Alizarin S analysiert. Die Schweiß- und Geruchsbildung wurde mit einem Schweißtest angeschaut. Dazu sind drei Testpersonen für jeweils 10 min. gelaufen, dies zwei Mal: Einmal komplett ohne Deo und bei dem zweitem Lauf mit Deos. Auf der rechten Achsel wurde ein Antitranspirant aufgetragen, welches Aluminiumchlorid enthält und auf der linken Achsel ein Deodorant, welches kein Aluminiumchlorid enthält. Ebenfalls wurde die Keimbildung mit Agar-Agar-Platten beobachtet. Ob alumniumsalzhaltige oder aluminiumsalzfreie Deos eine „bessere“ Wirkung zeigen, konnte nicht vollständig geklärt werden. Allerdings zeigte sich bei zwei Testpersonen eine Schweißminderung von 0,1g, nachdem sie ein aluminiumfreies Deo (Deodorant) aufgetragen hatten. Nach dem Auftragen eines  Antitranspirants mit Aluminiumchlorid trat nur bei einer Testperson eine Schweißminderung auf, diese betrug ebenfalls 0,1g. Die Ergebnisse deuten eventuell darauf hin, dass Deodorants ohne Aluminiumchlorid genauso gut, teilweise sogar besser die Schweißbildung zurückhalten als Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid.

 

Rochelle de Gama hat einen 2. Platz in der Kategorie Chemie erreicht und einen Sonderpreis gewonnen.

 aluminiumsalze-in-deos

Pflegewirkung im Desinfektionsmittel

von Kimberly Duncker, Sarah , Lena, Anna Matschullat

 Leitfrage: Kann man eine Pflegewirkung in einem Desinfektionsmittel herstellen?

Idee: Durch das Interesse an Desinfektionsmitteln und Handpflegeprodukte kamen wir auf die Idee, diese beiden Produkte zu kombinieren, also ein 2 in 1 Produkt herzustellen.

Vorgehensweise: Mithilfe von Agar-Agar-Platten und Schimmelpilzen möchten wir herausfinden, wie viel Handcreme benötigt wird, sodass das Desinfektionsmittel seine Wirkung behält und zugleich anhand der Handcreme pflegt. Durch Erforschen der Agar-Agar-Platten und mit Hilfe der Schimmelpilze wollen wir herausfinden, wieviel Handcreme und Desinfektionsmittel benötigt wird.

Ziel: Ziel ist es ein Desinfektionsmittel herzustellen, welches kombiniert mit einer neutralen Handcreme die eigene Wirkung behält und gleichzeitig pflegt.

Die Gruppe hat einen 3. Platz in der Kategorie Biologie erreicht.

desinfektionsmittel

 

Elektronisches und ökonomisches Skateboard

von Steven Jönck, Torben Liebig, Tom Grudzinski

Unter Jugendlichen ist das Longboardfahren eine weit verbreitete Freizeitbeschäftigung. So entwickelte sich die Idee, dass wir das Thema Longboard zu unserem Forschungsthema machen wollten. Wir haben erstmals damit begonnen, uns einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Dabei sind wir auf verschiedene elektronische Longboards gestoßen. Immer wieder ist uns aufgefallen, dass die Akkus des Longboards schon nach kurzem Gebrauch wieder aufgeladen werden müssen und dass der Preis solcher Longboards sehr hoch ist. Aufgrund dieser Probleme kamen wir auf die Idee, dass man Dynamos an den Rollen befestigen könnte, damit die Akkus eine längere Akkulaufzeit haben und das Longboard damit eine längere Fahrzeit erreichen kann.

 

Die Gruppe hat einen Preis für den schönsten Stand erhalten.

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Enthalten Marken-Textilien weniger Giftstoffe als No-Name/Discount-Textilien?

von Akash Baskaran, Burim Redzepi, Kaleb Pohl

Textilien werden oft mit Chemikalien wie Formaldehyd, Azofarbstoffen, Schwermetallen und vielem mehr hergestellt, die der Gesundheit des Menschen schaden können. In unserer Arbeit wollten wir vergleichen, ob sich in Marken-Textilien weniger Giftstoffe befinden als in No-Name/Discount-Textilien. Es sollten giftige Schwermetalle wie Chrom, Cadmium, Blei und Nickel analysiert werden. Wir haben im Muffelofen die Textilien verascht, um die organischen Bestandteile zu entfernen. Die  übriggebliebenen anorganischen Stoffe wurden mit dem Kationentrennungsgang untersucht, um darin befindliche Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium nachzuweisen. Die gewonnen Erkenntnisse sollen dem Käufer die Einschätzung erleichtern, ob er beim Kauf von Textilien auf den Stoff, auf die Färbung oder auf die Marke achten sollte.

Die Gruppe hat einen 3. Platz in der Kategorie Chemie erreicht.

 kleidung

 

Analytik von Lippenpflegeprodukten

von Hehna Abdul, Sukscham Arora

Wir wollen eine Lippenpflege aus Naturprodukten herstellen. Grund dafür ist, dass herkömmliche Lippenpflegeprodukte auf Erdölbasis hergestellt werden bzw. MOAH- Verbindungen (Mineral oil aromatic hydrocarbons) enthalten. Um diese Art von Giftstoffen zu vermeiden, möchten wir ein Lippenpflegeprodukt mit natürlichen Produkten herstellen. Unser Produkt vergleichen wir dann mit einem Produkt der Marke Labello. Wir möchten die Produkte besonders unter folgenden Kriterien vergleichen: Temperaturbeständigkeit, Beständigkeit des Produktes und Bakterienbildung auf dem Produkt. Zu diesen Kriterien haben wir Versuche durchgeführt. Zur Temperaturbeständigkeit haben wir jeweils das gekaufte und unser Produkt geschmolzen und den Schmelzpunkt festgestellt. Zur Beständigkeit beobachten wir die Produkte unter dem Mikroskop. Bakterienbildung untersuchen wir mit Agar-Agar- Platten. Diese Ergebnisse werten wir dann anschließend aus.

 lippenpflege

 

Das feuerfeste Papier

von Ricardo Schneider

Ich frage mich, ob man Papier feuerfest machen/ herstellen kann. Ich möchte eine Möglichkeit finden, Papier feuerfest herstellen zu können oder Papier feuerfest zu machen. Meine Forschungen basieren darauf eine Flüssigkeit zu finden, mit der man den Alltagsgegenstand Papier feuerfest imprägnieren kann, oder Papier herzustellen, welches möglichst schwer entflammbar ist. Ich forsche dabei auch mit Xerogelen, die ich viskos machen möchte, um das Xerogel als Flüssigkeit (Sole) mithilfe eines Dipcoatings auf das Papier beschichten zu können. Ich werde dann das beschichtete Papier einer Feuerprobe unterziehen um die Feuerfestigkeit zu überprüfen.

Ricardo Schneider hat einen 3. Platz in der Kategorie Chemie erreicht. 

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Papier als Dämmstoff

von Sascha Schwarz, Mika Lehrke

Dämmt Papierdämmstoff besser als herkömmlicher Dämmstoff? Wir stellen einen Papierdämmstoff her und vergleichen diesen mit herkömmlichen Dämmstoffen (Steinwolle, Polystyrol, Glaswolle). Wir testen die Dämmstoffe nach folgendem Verfahren: In einem kleinen Modellhaus, das in der Wand einen 50mm breiten Hohlraum hat, testen wird die Dämmstoffe. Die Dämmstoffe werden in den Hohlraum gefüllt und in das Haus kommt eine Schale voll Wasser hinein. Mit Messsensoren messen wir, wie schnell die Temperatur fällt. Dazu verwenden wir Temperatursensoren, die wir an das Haus anbringen.

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3D-Drucker – funktionieren die Ideen?

Nachdem ich beim letzten Jugend-forscht-Wettbewerb mit der Idee für einen 3D-Drucker, der ökonomisch und ökologisch sein soll, teilgenommen habe, wollte ich nun diesen bauen und testen. Hierfür stütze ich mich auf die bisherigen Erkenntnisse und Ideen. Diese sind zum einen die Form und der Aufbau sowie die Baumaterialien und die druckbaren Materialien des Druckers, die sich von denen herkömmlicher Drucker unterscheiden. So verwende ich z.B. ökologisches Granulat. Der Drucker war bis zum Wettbewerb aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht vollständig einsatzbereit. Aber auch nach dem Wettbewerb bin ich weiterhin motiviert den Drucker zu optimieren.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren weniger Teilnehmer*innen dabei. Dies lag daran, dass mehrere Standpunkte in Hamburg für den Wettbewerb zuständig waren. Dabei veränderte sich beim Ablauf der Tage nichts.

Der erste Tag war für die Präsentation der Jury belegt, um am eigenen Stand das Projekt zu präsentieren. Am Samstag konnte schließlich die Öffentlichkeit alle Arbeiten besichtigen, um anschließend an der Vergabe der Urkunden beteiligt zu sein.

David hat von der Jury den Preis für den „besten Stand“  verliehen bekommen.

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